Der nigerianische Verband NFF verhinderte die Arbeit von gewählten Mitgliedern des Verbandes, indem gerichtliche Schritte gegen sie eingeleitet wurden. Daraufhin verhängte das Dringlichkeitskomitee der FIFA Nigeria ein Teilnahmeverbot an nationalen und internationalen Bewerben. Als Grund wurde Einmischung durch den Staat genannt, wobei die Suspendierung ab sofort gilt. Auch der Rücktritt des Generalsekretärs der NFF sowie die Tatsache, dass die nationale Liga ohne Relegation in die neue Saison starten sollte, tragen zur Entscheidung der FIFA bei. Nigeria darf während der Sperre weder an kontinentalen noch an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Dazu zählen auch Vereinskonkurrenzen und Freundschaftsspiele. Des weiteren ist es den Mitgliedern und den Offiziellen der NFF nicht erlaubt, während dieser Zeit an Kursen, Programmen oder Trainings der FIFA oder CAF teilzunehmen. Erst wenn durch die Beendigung der gerichtlichen Sanktionen das Komitee der NFF wieder ordnungsgemäß seine Arbeit verrichten kann, wird die Sperre gegen Nigeria wieder aufgehoben.
Da Nigeria in der WM bereits in der Vorrunde gescheitert ist, wollte der Staatspräsident von Nigeria, Goodluck Jonathan, ein Wettbewerbsverbot für die Nationalmannschaft für die Dauer von zwei Jahren durchsetzen, um in dieser Zeit die Organisation des nigerianischen Fußballs neu zu gestalten. Auf Druck und Verlangen der FIFA widerrief der Staatspräsident seine Entscheidung allerdings wieder.