Boxen gilt seit jeher als reiner Männersport und trotzdem wird diese Sportart zunehmend auch von Frauen ausgeübt. Denkt man an diesen Sport, fallen einem zu allererst gebrochene Nasen, aufgeplatzte Augenbrauen und am Boden liegende Männer ein. All das sind Bilder, die für einen Sport stehen, der viel mit Körper Beherrschung, Schnelligkeit und einer guten Ausrüstung zu tun hat. Mit einer optimalen Ausrüstung nämlich kann vielen Verletzungen vorgebeugt werden.
Zu dieser Ausrüstung zählen nicht zuletzt die Boxhandschuhe, die vor allem die Aufgabe haben die Hände des Boxers zu schützen. Mit einer dicken Polsterung über den leicht gekrümmtem Fingern verhindern sie, dass die relativ feinen Knochen der Finger ungeschützt auf den Kiefer oder den Brustkorb des Gegners treffen. Weiterhin wird hierdurch auch das Risiko, dem Gegner eine Platzwunde zuzufügen, minimiert. Um einen solchen Schutz zu gewährleisten, sind die Verarbeitung und auch das Material der Boxhandschuhe von größter Wichtigkeit. Auch die Passform und die richtige Größe der Handschuhe spielen eine Rolle, wenn es um den Schutz der Gesundheit geht.
Wer sich schon mit der Ausführung von Boxhandschuhe beschäftigt hat, dem wird die Angabe „OZ“ aufgefallen sein. Dieses OZ steht für Unzen und hat etwas mit der Polsterung und dem Gewicht der Handschuhe zu tun. Eine große Zahl hinter der Kennzeichnung OZ bedeutet mehr Polsterung und mehr Gewicht. Im professionellen Training werden gerne hohe Zahlen verwendet, weil die Schlagkraft reduziert wird und die Technik so verfeinert werden kann. Die meisten Boxer bevorzugen im Kampf ein geringeres Gewicht um eine optimale Schlagkraft zu erzielen.